Am 15. August haben wir das Holz geholt, eine Woche später stand das Deck. Ein Herzensprojekt, das lange auf der Liste stand, und dann ging es doch schnell.
Warum genau dort
Die meiste Zeit verbringen wir im Freien, im Forum unter dem Holunderbaum. Bisher gab es dort nur lose Bestuhlung, die man sich jedes Mal neu zusammensuchen musste. Jetzt hat der Platz einen festen Boden.
Holz vom alten Bauhof
Kantholz und Deckbohlen, alles gebraucht, abgeholt am Wochenende vor der Umsetzung. Zuschneiden und Vorbereiten haben wir gleich mit erledigt.
Die Form ist vor Ort entstanden
Geplant haben wir nichts auf Papier, sondern direkt zwischen den Stämmen abgesteckt. Was dabei herauskam, hat mehrere Höhen: zum Draufsetzen, zum Anlehnen und eine Fläche, auf der man sich der Länge nach hinlegen kann. Wer im Sommer lange draußen arbeitet, findet so zu jeder Tageszeit einen schattigen Fleck. Ein paar Kissen dazu, fertig.

Unterkonstruktion auf Platten
Das Ganze steht auf Platten, damit das Holz nicht direkt in der Erde liegt. Eine Trennlage zwischen Holz und Holz haben wir uns gespart. Draußen ist ohnehin alles vergänglich, und wir wollten schneller vorankommen.

Kein einziger rechter Winkel
Der Ärger kam mit der Verblendung. Einen rechten Winkel gab es am ganzen Deck nirgends, also mussten wir jeden Zuschnitt einzeln anpassen.

Ein paar neue Hände waren dabei, die einfach mit angepackt haben. Danke dafür. Zur Fetten Feld Fete war das Deck schon in Betrieb, und es hat Spaß gemacht, mal wieder mit Holz zu arbeiten.